Hyperaktivität

Bereits 1845 beschrieb Heinrich Hoffmann in seinem Buch "Der Struwelpeter" eindrucksvoll die
"Geschichte vom Zappel-Philipp".

Heute wird kaum ein Thema so kontrovers diskutiert.
Die Frage ist aus meiner Sicht nicht, wie aktiv oder gar unruhig ein Kind ist, sondern welche ganz persönlichen Probleme daraus entstehen.
Während einige Kinder ihre Aufmerksamkeit noch für eine gute Zeit fokussieren können, fällt gerade dies anderen Kindern sehr schwer. Trotz normgerechter Intelligenz kann es sein, dass es dem Kind nicht gelingt, den schulischen Anforderungen gerecht zu werden. Auch kann es sein, dass das Kind nicht in der Lage ist, fest vereinbarte Regelungen im erzieherischen Kontext einzuhalten. Oft zweifeln Eltern an ihrer Kompetenz. Spannungen zwischen Kind und Eltern sind mögliche Folgen.

Manchmal können kleine Veränderungen in der Tagesstruktur oder dem Umgang miteinander schon gute Erfolge vorweisen.
Neben der Beziehungsstärkung zum Kind sind feste Regeln und Abläufe, liebevolle Unterstützung und Konsequenz hilfreiche Parameter. Aufmerksamkeitatraining, Verhaltens-und Wuttraining sowie ein gutes Vorbild zu sein, ergänzen den Umgang mit dem Kind sinnvoll.

Parallel können spezifische psychotherapeutische Interventionen und naturheilkundliche Methoden zum Einsatz kommen.